Die beliebtesten Spielvarianten beim Dart im Überblick

Dart ist eine variantenreiche Sportart. Während beim Fußball immer gewinnt, wer mehr Tore geschossen hat, gibt es hier unterschiedliche Varianten. Diese unterscheiden sich in den Regeln. Dies macht das Spiel enorm vielfältig. Es kann zudem alleine und mit mehreren Spielern gespielt werden. Im folgenden Abschnitt werden die beliebtesten Varianten in Kürze vorgestellt.

4 beliebte Spielmodi des Dart

Beim Dart wird für gewöhnlich mit jeweils drei Pfeilen auf eine Scheibe geworfen. So wird ein Durchgang beendet. Aber wer hat gewonnen? Wer am Schluss die meisten Punkte hat? Nein, denn es gibt Spielmodi. Nachfolgend werden die üblichen Varianten in Kurzform erklärt.

  • 701/501 – Bei dieser Variante startet der Spieler mit einer der genannten Punktzahlen. Es kann auch mit 1001 oder 301 begonnen werden. Welcher Player zuerst bei null angelangt, hat gewonnen. Allerdings darf die null nicht übersprungen werden. Wer zum Schluss noch elf Punkte übrig hat, muss auch die Elf oder beispielsweise die Vier und die Drei treffen. Oftmals wird verlangt, dass Spiel mit einem Double oder Triple-Treffer zu beginnen oder zu beenden.
  • Fuchsjagd – Hier beginnt ein Spieler mit der 18 und der andere mit der 20. Der Spieler mit Vorsprung ist der Fuchs. Der Jäger startet etwas weiter hinten. Wer das Double-Feld der jeweiligen Zahl trifft, kann ein Feld vorrücken. Ist der Fuchs erneut bei der 18, bevor der Jäger das Feld des Fuchses getroffen hat, hat er gewonnen. Holt der Jäger den Fuchs jedoch ein, gewinnt dieser. Die Jagd verläuft im Uhrzeigersinn.
  • AroundtheClock–Hier müssen die Ziffern von 1 bis 20 in eben dieser Reihenfolge angespielt werden. Bei einem Double-Treffer darf eine Zahl übersprungen werden. Wird das Triple-Feld erreicht, können sogar zwei Felder übersprungen werden. Das Bull´s Eye zählt als exakt die Zahl, welche gerade benötigt wird. Wer die Uhr zuerst umrundet hat, gewinnt.
  • Shanghai – Die zu erreichenden Zahlen werden vorab festgelegt. Dabei werden die Punkte der Würfe jeweils addiert. Jeder Spieler hat je festgelegtes Feld drei Versuche. Wer am Schluss die meisten Punkte vorweisen kann, hat gewonnen. Alternativ gewinnt, wer einen Shanghai erreicht. Hierbei handelt es sich um einen gewöhnlichen Treffer, sowie das zugehörige Double- und Triple-Feld mit den drei Würfen zu erreichen. Dies kann in jeder Runde versucht werden.

Entscheidung: Elektrisches oder klassisches Dartspiel?

Darts ist ein Hobby, welches einen geringen Platzbedarf erfordert. Eine Stromversorgung wird nur bei einer elektronischen Dartscheibe benötigt. Der Klassiker kann auch ohne Elektrizität betrieben werden. Dies ist jedoch nur der offensichtliche Unterschied. Wer eine Entscheidung zwischen einem elektrischen Board oder der althergebrachten Scheibe treffen möchte, der sollte den nächsten Abschnitt lesen.

Um sich näher mit den Regeln und Spielvarianten zu beschäftigen, empfiehlt sich ein Abstecher auf www.dart-ratgeber.de. Dort werden auch Informationen über die Entstehung der Sportart, die Dart-WM, sowie die Pfeile und Spielgeräte geliefert.

Unterscheidungsmerkmale eines klassischen und elektrischen Dartboards

Eine Gemeinsamkeit stellen die Regeln dar. Allerdings muss auch hier differenziert werden. Während beim Elektrodarts die Punkte zählen, wie die Scheibe sie anzeigt, muss bei der klassischen Variante selber mitgerechnet werden. Beim Elektrodarts können die Pfeile abprallen und auf dem Boden landen. Zeit das Gerät eine Punktzahl an, so zählt diese dennoch. Ohne Elektronik müssen die Pfeile jedoch stecken bleiben.

Hier ist auch gleich ein Knackpunkt bei den Boards enthalten. Die Pfeile in der Elektrovariante müssen in kleine Löcher geworfen werden. Dies funktioniert eigentlich sehr gut. Allerdings können Pfeilspitzen darin abbrechen und stecken bleiben. Auch an den Rändern und anderen Teilen können Elemente des Pfeils zu Bruch gehen.

Die herkömmliche Scheibe, welche ohne Strom betrieben wird, geht pfleglicher mit den Materialien um. Allerdings unterscheiden sich die Pfeile, mit denen geworfen wird, auch je nach Variante. Beim klassischen Modell werden sogenannte Steeldarts verwendet. Diese haben ein höheres Gewicht, eine größere Flugsicherheit und sind mit Stahlspitzen ausgestattet. Softdarts kommen bei den Dartboards zum Einsatz. Pfeilenden aus Metall wären bei einem mit Elektrizität betriebenen Produkt nicht ratsam.

Die Pfeilspitzen der Steeldarts sind sehr spitz und fest. Für Kinder sind daher die Softdarts und somit die elektrische Scheibe die bessere Wahl. Wenngleich hier bei einer erhöhten Ungenauigkeit der Würfe die Spitzen häufiger ausgetauscht werden müssen. Die Kosten für neue Spitzen oder Flügel sind jedoch zu vernachlässigen.

Generell fallen die Ausgaben wenig ins Gewicht. Der Unterschied fällt jedoch zugunsten des Klassikers aus. Die elektronisch betriebenen Gerätschaften kosten zwar mehr, sind aber ebenfalls schon günstig zu erstehen. Für Anfänger empfiehlt sich zudem eine Stoffumrandung für das Dartboard zu erstehen. So hinterlassen Fehlwürfe keine Abdrücke auf der Umgebung.

Bei der Aufstellung ist das Elektroboard auch leicht benachteiligt. Die Nähe zu einer Steckdose ist erforderlich. Dies stellt nur selten ein Hindernis dar. Beide Varianten können Problemlos zu Freunden und Verwandten mitgenommen werden.